Medizinische und pflegerische Leistungen
 Häusliche Pflegeleistungen
Jedermann weiß, dass es Pflegedienste gibt, und doch hofft jeder, diese möglichst niemals in Anspruch nehmen zu müssen. Was aber passiert, wenn plötzlich die Kraft nicht mehr für die alltäglichen Verrichtungen reicht? Als Erstes erfolgt mit Hilfe von kompetenten Beratern der Pflegeeinrichtung eine Art Bestandsaufnahme: Der Hilfebedarf, der über den Tag verteilt anfällt, wird ermittelt. Dann wird überlegt, wer die Hilfe leisten kann. Sind Angehörige oder Freunde dazu in der Lage? Oder wird alles die Aufgabe des Pflegedienstes sein?

Der nächste unmittelbare Schritt ist die Beantragung der Pflegestufe bei der Pflegekasse. Denn die Einstufung als Pflegebedürftiger hilft bei der Finanzierung der Pflegeleistungen. Und dann - oft noch am gleichen Tag - kann es losgehen. Die Hilfe wird im abgesprochenen Umfang erbracht. Dabei ist es unser Ziel, dem Pflegebedürftigen seine Selbstständigkeit zu erhalten oder so weit wie möglich wieder herzustellen.

Petra Graichen

Bei folgenden regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im täglichen Leben kann Hilfe geleistet werden:

  • Körperpflege - z.B. Waschen, Baden, Blasen- und Darmentleerung
  • Ernährung - Zubereitung und Aufnahme der Nahrung
  • Mobilität - z.B. Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung - z.B. Einkaufen, Kochen, Beheizen der Wohnung, Wäsche waschen

Für die Erteilung der Pflegestufe zählt allerdings nur der Hilfebedarf, der bei der Pflege an der Person entsteht. Unser Pflegedienst kann alle Leistungen, die notwendig sind und individuell abgesprochen werden, erbringen.